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Deutsch-Amerikanische
Freundschaft

Aktuelles

15.07.2026

Am 15. Juli 2026 jährte sich die Care Paket Hilfe der USA zum 80. Mal

Sie war nach dem Zweiten Weltkrieg der Neubeginn der Deutsch – Amerikanischen Freundschaft.

Um für das Überleben der hungernden und frierenden Zivilbevölkerung im zerstörten Nachkriegs-Europa (vor allem in Deutschland) zu sorgen, veranlasste die U.S. Regierung eine umfassende Hilfsmaßnahme: Die Care Pakete.
Die Hilfsorganisation CARE (Cooperative for American Remittances to Europe) wurde in demselben Jahr durch den Zusammenschluss von 22 US-Wohlfahrtsverbänden gegründet. Zunächst kauften US-Bürger die Pakete für anfangs 15, später 10 US – Dollar, um gezielt bedürftige Familien in Europa (oder konkret benannte Verwandte) zu unterstützen.

Die erste Lieferung für Deutschland kam am 15. Juli 1946 mit dem Schiff in Bremerhafen an.

20 Kilogramm schwer waren die Pakete; sie enthielten nahrhafte Lebensmittel- und Bedarfsartikel, wie

Fleisch & Fette: Corned Beef, Frühstücksfleisch, Rindfleisch, Speck, Schweineschmalz und Margarine.
Grundnahrungsmittel: Vollmilchpulver, Zucker, Haferflocken, pulverisierte Eier, Rosinen und Honig
Genussmittel: Kaffee, Kakao und Schokolade
Sonstiges: Seife, Nähzeug, Kerzen, Werkzeuge oder auch mal Zigaretten

Allein nach Deutschland wurden zwischen 1946 und 1960 rund zehn Millionen Pakete geschickt. Weltberühmt wurden sie vor allem während der Berliner Luftbrücke 1948/49. Während der Berliner Luftbrücke retteten die Amerikaner mit täglich etwa 1.000 CARE Paketen und den sogenannten „Rosinenbombern“ das hungernde West-Berlin.

Der Bayerische Rundfunk widmete dem 80 jährigen Jubiläum dieser großartigen Hilfsaktion am 15. Juli Beiträge in Hörfunk (Bayern 2) und Fernsehen (Abendschau). Unser GAWC Mitglied Elisabeth Schosser, Zeitzeugin, erzählte im Interview über ihre Erfahrungen. Ausschnitte daraus wurden in der o.g. Hörfunksendung in Bayern 2 ausgestrahlt.

Historische Kurzfilme zum Thema „Care Pakete“ und ein Video des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg sind im Internet zu sehen.

Die menschliche Größe der amerikanischen Politiker und die Hilfsbereitschaft der amerikanischen Bevölkerung unmittelbar nach dem Krieg war beispiellos und wird unvergessen bleiben. Sie bewirkte den Neubeginn der Deutsch – Amerikanischen Freundschaft.

Mit den Worten unserer Präsidentin, Dr. Monika Deuerlein, gesprochen:
Die dankbare Erinnerung an die Care Paket Hilfsaktion und die Deutsch – Amerikanische Freundschaft – Das ist es, was in diesen Zeiten zeigt, wofür unser German-American Women’s Club of Munich (GAWC) steht.

04.07.2026

250 Jahre USA

Fotocredit: US-Generalkonsulat München

Am 4. Juli 1776 verabschiedete der Continental Congress die “Declaration of Independence” in Philadelphia. Es war die Geburtsstunde einer neuen Nation, der „United States of America“.
13 Kolonien in Nordamerika kämpften acht Jahre lang für ihre Freiheit, die in diesem Jahr zum 250sten Mal gefeiert wird.

Dr. James Miller, Generalkonsul am US-Konsulat in München, lud im Vorfeld des 4. Juli 2026 zu einem großen Festempfang in die Dienstvilla in Bogenhausen ein.

Fotocredit: US-Generalkonsulat München

In seiner Ansprache betonte Dr. James Miller ausdrücklich die große Bedeutung der Freundschaft von USA und Deutschland. Insbesondere die enge Verbundenheit mit Bayern.

Er erzählte von Johann de Kalb, geboren in der Nähe von Erlangen, General in der American Continental Army. Ein Mann, der ohne ersichtlichen Grund den Atlantik überquerte und für Menschen kämpfte, die noch nicht einmal eine Nation waren – aber er glaubte an die Unabhängigkeitserklärung, die vier Jahre zuvor in Philadelphia unterschrieben worden war, an fundamentale Rechte auf Leben, Freiheit, Streben nach Glück, demokratische Wahl der Regierenden. Als er auf dem Schlachtfeld im Sterben lag, sprach er die berühmten Worte: „I die the death I always prayed for: the death of a soldier fighting for the rights of man.“

Das Jubiläumsjahr 2026 trägt die Überschrift „Freedom 250“.

Dr. James Miller: „Freedom is never self-fulfilling. Each generation inherits it. Each generation must protect it. And each generation must decide what to make of it. The American story is, in many ways, a story of people who answered that challenge – with generation after generation helping to build a nation… Deshalb haben wir “Our shared Journey – Unsere gemeinsame Reise”– auch als zentrale Botschaft unseres Jubiläumsjahres gewählt.“

In den vergangenen Monaten reiste der Generalkonsul zu verschiedenen Orten in Bayern, um außergewöhnliche Menschen zu ehren, die im Verlauf von Jahrhunderten Bayern und Amerika verbunden haben. Sommerhausen (Daniel Pastorius), Erlangen-Hüttendorf (Johann de Kalb), Trappstadt (Marcus Goldmann – später Goldmann Sachs in New York).

„Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden geformt von Menschen, die bereit waren, Risiken auf sich zu nehmen und mitzuwirken an etwas, das größer ist als sie selbst.“, so Dr. James Miller.

„And perhaps nowhere is our shared journey more visible than in the friendship between the United States and Bavaria.“ Das erste U.S. Konsulat wurde 1833 im Königreich Bayern eröffnet. Seitdem wurde die Verbindung stetig vertieft und Brücken über den Atlantik gebaut; in Erziehung, Ausbildung (American Fulbright Program) und Wissenschaft, Raumfahrt, mit Künstlern, Athleten, Unternehmern, Journalisten, Diplomaten, unzähligen Familien – auch amerikanischen Familien, die auf Grund der U.S. militärischen Präsenz in Bayern leben. In gemeinsamen Erfahrungen und Projekten.

Die Zukunft: Ein sehr wichtiges Thema für das kommende Jahr wird laut Dr. James Miller sein „Local ties. Global Impact.“ „Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen wird „nicht nur in Hauptstädten, sondern auch vor Ort geprägt.“ Die Sicherheitspolitik gehört dazu. „…We are building a shared future in which both Germany and the United States, as Secretary
Marco Rubio has stressed, are “safer,stronger, and more prosperous”.

Last not least bedankte sich Dr. James Miller bei der Bayerischen Staatsregierung für die gemeinsame öffentliche Feier der amerikanischen Unabhängigkeit vor der Staatskanzlei am 4th of July. Bayerische und amerikanische Traditionen wurden zusammengebracht, um die Verbindung zwischen beiden Nationen zu stärken.

Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, betonte im Anschluss, dass die Bayerisch-Amerikanische Freundschaft auch jenseits der aktuellen Politik Bestand hat und kontinuierlich zelebriert wird.

Der Kulturelle Brückenschlag: Minister Blume verband US-Slogans wie Barack Obamas „Yes we can“ und Donald Trumps „Make America great again“ pointiert mit dem bayerischen Lebensmotto „Mia san Mia“.

Last not least hob auch er die Lokale Verbundenheit hervor und betonte, dass lokale Beziehungen eine globale Wirkung entfalten.

Etwa 1000 geladene Gäste waren der Einladung des Generalkonsuls Dr. James Miller gefolgt.

Zu den Ehrengästen gehören Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Georg Eisenreich, Staatsminister der Justiz, Mitglieder des internationalen Konsularkorps, hochrangige Vertreter des Militärs, Spitzenkräfte aus Wirtschaft, Behörden und Ministerien, bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Medien, Sport und Wissenschaft.

Fotocredit: US-Generalkonsulat München
Fotocredit: US-Generalkonsulat München

Nach dem offiziellen Festakt wurde auf 250 Jahre Unabhängigkeit der United States of America, auf die Freiheit angestossen. An vielfältigen Ständen konnte man typische, sehr ansprechend dekorierte, amerikanische Spezialitäten geniessen.

Das offizielle, hochkarätige Militärorchester der US-Armee für Europa und Afrika, „United States Army Europe and Africa Band & Chorus“, spielte mitreißende musikalische Sets für die Gäste.

An diesem gelungenen feierlichen Abend in exklusiver Athmosphäre war die Amerikanisch – Deutsche Freundschaft allerorts sehr deutlich spürbar.

Fotocredit: US-Generalkonsulat München

06.05.2026

Besuch der Kunstgruppe auf dem Viktualienmarkt

Ein Besuch auf dem Viktualienmarkt ist jedes Mal etwas Besonderes – voller Leben, Tradition und Münchner Genusskultur. 
Besonders spannend war es, mit unserem Clubmitglied Sybille Reinicke so viel Neues über die Geschichte dieses einzigartigen Ortes zu erfahren und auch die Besonderheiten zur Julia-Capulet-Statue, die so viele von uns nicht kannten, durfte nicht fehlen.
Wir freuen uns schon auf weitere Touren!

29.04.2026

Magnolienball 2027

Der Termin für den nächsten Magnolienball ist nun bekannt ! Im kommenden Jahr wird am Freitag, 29. Januar 2027 das Tanzbein für karitative Zwecke geschwungen.

Mehr Details gibt es hier: Charity Events – B: Magnolienball | GAWC

13.03.2026

Inklusionsturnier 2026

Der Termin für das fünfte Inklusions Golfturnier steht fest ! Dieses Jahr dürfen die Schläger am 10. Juli 2026 wieder auf der 9 Loch Golfanlage des Golfparks Aschheim geschwungen werden.

Mehr Details gibt es hier: Charity Events – D: Inklusions Golfturnier | GAWC

04.03.2026

VDAC Jugendreise 2026

Der Verband Deutsch-Amerikanischer Clubs VDAC hat auch dieses Jahr wieder eine tolle Reise organisiert ! Einen detaillierten Bericht gibt es auf unserer Website zu den Jugendreisen zu lesen: C: Jugend & Studierende – A: Jugendprogramm | GAWC

14.02.2026

GAWC auf Instagram

Der GAWC ist jetzt auch auf Instagram: www.instagram.com/gawc-munich

Folgen Sie uns!

13.02.2026

Silbertee 2026

Der 75. Silbertee findet dieses Jahr am 10. November 2026 statt. Wie immer wird im Kaisersaal der Residenz gefeiert.

07.02.2026

Magnolienball 2026

Der Magnolienball war ein voller Erfolg ! Details können Sie finden in der Rubrik Presse F: Presse | GAWC und in unserem ausführlichen Bericht über den Ball Charity Events – B: Magnolienball | GAWC.

20.01.2026

Ballvergnügen im Walzerschritt

Wir freuen uns, dass unser schöner Magnolienball in der Süddeutschen Zeitung einen Platz gefunden hat: “Von Filmball bis Magnolienball: Hier tanzen die Stars 2026 in München”: Artikel vom 20.1.2026.

„Alles Walzer!“ Ein großes Vorbild für die großen Gesellschaftsereignisse bleibt der Wiener Opernball. Wie in der Wiener Staatsoper hält man auch beim Magnolienball im Bayerischen Hof die Tradition des gesellschaftlichen Debütierens hoch. Nicht 144 Debütantinnen mit Swarowski-Tiaras samt Jungherren wie in Wien, aber immerhin doch mehr als ein Dutzend junge Damen mit Krönchen und weißen Handschuhen werden auch bei der 73. Benefizgala des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München präsentiert. Am Arm ihrer Tanzherren im Frack oder in Uniform eröffnen sie den Ball mit der „Fledermaus-Quadrille“ von Johann Strauss. Gesammelt wird für wohltätige Zwecke und den deutsch-amerikanischen Studentenaustausch (7. Februar).

11.11.2025

Silbertee

Der Silbertee war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Vielen Dank an alle !

Details gibt es hier zu lesen: A: Charity Events – A: Silbertee | GAWC

Und Fotos gibt es wie immer in unserer Gallerie G: Galerie | GAWC

18.07.2025

Vielen Dank an MAKRO!

Auf dem Sommerfest des Münchner Arbeitskreises der Reserveoffiziere, MAKRO, erhielt der Deutsch-Amerikanische Frauenclub e.V. einen Spendenscheck über € 500,- , im Vorfeld gesammelt, für wohltätige Zwecke. Unsere Präsidentin, Andrea Hellmann, nahm ihn persönlich entgegen.
„Command & Cocktail“ war das Motto am 18.07.2025 in der Sommerbar des Hofbräukellers am Wiener Platz. Ein schöner Sommerabend mit dem Anliegen, Networking und Charity zu unterstützen.

Dafür nochmal Herzlichen Dank!

Fotocredits: Münchner Arbeitskreis Reserve Offiziere

04.07.2025

4th of July, Independence Day 2025

Über 750 geladene Gäste waren gekommen zur Feier des 249. US–Unabhängigkeitstags im US- Generalkonsulat in München – darunter zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Zivilgesellschaft und Militär.

Live Musik und klassische amerikanische Spezialitäten prägten die Stimmung, ebenso die feierliche Darbietung der US-amerikanischen und der deutschen Nationalhymne – und vor allem: die Ansprachen von US-Generalkonsul Dr. James Miller und Bayerns Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach.

Dr. James Miller erläuterte: „An diesem Unabhängigkeitstag erinnern wir auch besonders an zwei bedeutende historische Jahrestage: das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren und das im kommenden Jahr anstehende 250. Jubiläum der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.“

Er erinnerte daran, dass vor 80 Jahren amerikanische Soldaten Millionen von Menschen vom Naziregime befreiten und das dauerhafte Versprechen von Freiheit mitbrachten. Und er unterstrich, dass diese Geschichte in unseren Gemeinschaften und Familien weiterlebt. “Als US-Generalkonsul – und als Enkel eines Holocaust-Überlebenden und Urenkel von Holocaust-Opfern – hat dieser Jahrestag für mich eine zutiefst persönliche
Bedeutung“, so Dr. Miller. „Er ist zugleich ein kraftvolles Zeichen für das Engagement der Vereinigten Staaten im Kampf gegen Antisemitismus und jede Form von Hass. Wie Präsident Trump gesagt hat: ‚Nie wieder bedeutet jetzt.‘“

Entsprechend des Auftrags durch das US-Außenministerium treibt das USGeneralkonsulat in München in seiner täglichen Arbeit in enger Zusammenarbeit mit Bayern zentrale Ziele voran. „Gemeinsam mit Bayern sind wir sicherer. Gemeinsam mit Bayern sind wir stärker. Gemeinsam mit Bayern sind wir wohlhabender.“ So Generalkonsul Dr. James Miller.

Im Vorfeld des America250-Jubiläums wird das US-Generalkonsulat amerikanische und bayerische Exzellenz in Forschung, Bildung, Sport und Kultur zelebrieren – Spitzenleistungen, die weltweit Maßstäbe setzen und künftige Generationen inspirieren.

Auch Staatsministerin Judith Gerlach unterstrich die Bedeutung der engen Partnerschaft von Bayern und den Vereinigten Staaten: „Wir stehen in diesen schwierigen Zeiten enger zusammen denn je.“

Die Feier zum 249. Unabhängigkeitstag in München war ein eindrucksvolles Zeichen für die tief verwurzelte Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Bayern.

Happy Independence Day!

Fotocredits: US-Generalkonsulat München
Fotocredits: US-Generalkonsulat München
Fotocredits: US-Generalkonsulat München
Fotocredits: US-Generalkonsulat München

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